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Der Main ist der Fluss, der unsere drei Kulturorte geprägt hat. Erste Station ist Schweinfurt: In drei großen Kugellagerfabriken wurde viel Geld verdient. Ein Erbe dieser Industriedynastien war Gunter Sachs, Deutschlands berühmtester „Playboy“. Die Brüder Otto und Georg Schäfer legten ihr Geld dagegen in Kultur an. Otto Schäfer sammelte kostbare Bücher und Drucke und Georg Schäfers Leidenschaft galt der Kunst des 19. Jahrhunderts. Höhepunkt der Reise ist Würzburg. Die ehemalige Residenz der Würzburger Fürstbischöfe gehört zu den bedeutendsten barocken Schlossanlagen in Europa. Der erste Bauherr, Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn, übertrug die Planung dem damals noch unbekannten Architekten Balthasar Neumann. In genialer Weise vereinigt der Bau den deutschen Barock, die französische Klassik und den Wiener Reichsstil. Spektakulär auch die Innenausstattung, besonders glanzvoll die 1751-1753 entstandenen Deckenfresken des Venezianers Giovanni Battista Tiepolo im Kaisersaal und im Treppenhaus. Den Kaisersaal erleben Sie auch als Konzertsaal mit Opernmelodien von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Kontrastprogramm bildet der Kulturspeicher amWürzburger Hafen. In diesem ehemaligen Getreidespeicher wird heute eine exquisite Sammlung Konkreter Kunst gezeigt. Bei der Rückfahrt lernen Sie noch Wertheim kennen, das geografisch ganz oben in Baden-Württemberg liegt. Hier fließen Tauber und Main zusammen und das kleine, aber feine Museum im Hofgarten wartet mit einer exzellenten Sammlung der „Berliner Sezession“ auf. 19.08. - 21.08.2022 Reiseleitung Doris Blübaum 26 Schweinfurt, Würzburg, Wertheim: Industriebauten und Barockpaläste Kunst, Museen und Mozarts Opernmelodien in Kulturstädten amMain Würzburger Residenz, Kaisersaal © Oliver Lang Würzburger Residenz Carl Spitzweg, Der Bücherwurm

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