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im Markgräflichen Opernhaus und Bayreuths „Grüner Hügel“ Wagner Opern Gala 38 Auf dieser Reise lernen Sie die Reize von Bayreuth und Ansbach nicht nur aus der Perspektive von Festspielgästen kennen, sondern sehen auch, was zwei preußische Prinzessinnen hinterlassen haben, die mit ihren Cousins in Ansbach und Bayreuth aus politischen Gründen verheiratet wurden. Wilhelmine schuf sich in Bayreuth ihr Arkadien in der stimmungsvollen Eremitage. In der fränkischen Provinz, nur wenige Kilometer von Bayreuth entfernt, liegt auf einer Anhöhe das Sommerschlösschen „Fantasie“ ihrer Tochter Elisabeth Friederike Sophie mit einem verwunschenen Park und demMuseum für Gartenkunst. Für deren Hochzeit mit dem württembergischen Herzog Carl Eugen entstand das prunkvolle Bayreuther Opernhaus, das seit 2012 Weltkulturerbe ist und nach umfassender Renovierung seit 2018 wieder bespielt wird. Sie genießen dort am Samstagabend eine „Richard Wagner Operngala“. Das heute weltberühmte Festspielhaus Richard Wagners, das Sie ebenfalls besichtigen, entstand jedoch erst 1872-76 auf dem Grünen Hügel, finanziert von Ludwig II. Dort und in der Villa Wahnfried wird auch die schillernde politische Seite des Komponisten und seiner Familie sowie die Kabalen und Intrigen der Wagner-Nachfahren bis heute thematisiert. Die impulsive Preußin Friederike führte in Ansbach eine mit Konflikten belastete Ehe und veranlasste elegante Raumausstattungen in der Residenz. Überhaupt versuchten die Markgrafen von der Renaissance bis zum Klassizismus Ansbach ständig zu verschönern. Im verwunschenen Hofgarten erwartet Sie nicht nur der herrliche Orangeriebau, sondern auch die Gedenkstätte für den unglücklichen Kaspar Hauser. 14.10. - 16.10.2022 Reiseleitung Doris Blübaum M.A. Bayreuth, Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, Markgräfliches Opernhaus

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